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Färberröthe, der Rhabarber und der Curcuma, dafsder Harn diese Stoffe deutlich angab; so wie auchnachdem die Vorrichtung getroffen war, dafs dasAthmen nur durch ein aus dem Zimmer geleitetesRohr geschehen konnte, einige an den Körper ge-legte Knoblauchs-Pflaster dem Athem deutlich einenunangenehmen Knoblauchsgeruch mittheilten, den ererst nach 14'Stunden verlor; und der Harn nahmebenfalls einen starken, doch nicht bestimmten Knob-lauchsgeruch an. Th. Sewell (Meck-el’s Ar-chiv 2 B. S. 146, 47.) fand den Harn nach Fußbä-dern in Aufgüssen von Färberröthe, und Handbä- .dem von Aufgüssen der Färberröthe und der Rha-barber dadurch gefärbt. In den Versuchen, die Sei'ler und Ficinus mit Pferden und Hunden anstell-ten, deren Füfse mit einer Kaliblei-Auflösung be-netzt gehalten wurden, sog die Haut die letztereein, und man fand sie so gut im Chylus wieder,als im Blut. Unter den vielen ähnlichen Versuchenscheint mir das Angeführte zu genügen.
Eben so will ich nur ein Paar von denen auf-führen, wo von der Einsaugung der Höhlen die *Rede ist. In den Versuchen, welche ein Ausschußder medicinischen Akademie in Philadelphia anstellte(Froriep’s Notizen B. 3. n. 49. S. 65 — 74.) fandsich das in die Bauchhole einiger Katzen eingespritzteblausaure Kali im Chylus wie im Blut. Lawrenceund Coat es aber (das. B. 4. n. 77. S. 163.) fan-.den das in die Bauchhole junger Katzen eingespritzteblausaure Kali nie eher im Blut, als bis es sich