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2,2 (1828)
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kleiner ) abgeben gesehn. Es ist auch von vielen andern Eidech-sen, z. B. dem Chamäleon, bekannt, dafs die Excremente kalkar-tig abgehen, wovon mehr bei der Harnabsonderung.

Bei den Fischen, die ich lebend gehalten habe, als Cypri-nus auratus, habe ich den Koth weich und wie in Fäden abge-hen sehen. Wohl nur bei den eigentlichen Knorpelfischen gehtder Koth mit dem Harn vermengt ab.

ln den Excrementen der Schmetterlinge hat John (a. a. O.S. 294-) Harnsäure gefunden, und man weifs überhaupt, wie dieHarnsäure einen grofsen Bestandteil des Körpers vieler Insectenausmacht, wovon späterhin bei dem Harn. Der Koth der spa-nischen Fliegen, wenn er innerlich als Arznei (gegen die Hunds-wuth) genommen wird, erregt so gut Blutharnen, als die spa-nischen Fliegen selbst. Es sind auch gewöhnlich so viele Ne-bentheile am Darm der Insecten, dafs dem Koth gewifs allerleiandere Substanzen beigemischt seyn müssen. Vergl. §. 394 .Anmerk. 1 -

Bei sehr vielen Mollusken und andern Würmern im Lin-neischen Sinn kann man wohl die Excremente des Darms mitdenen der Fische vergleichen. Bei den einfachsten Geschöpfenscheint nur Assimilirbares aufgenommen und gar kein Koth aus-geschieden zu werden.

§. 413 .

Während der Chymus und die andern in denDarm abgesonderten Flüssigkeiten durch ihn for]t-bewegt werden, und die Chylification und Koth-bildung vor sich geht, entwickeln sich gasförmigeStoffe, doch in sehr verschiedenem Verhältnifs. Beieinigen Menschen geht fast nie Luft, weder nachoben, als Blähungen (ructus), noch als Winde (fla-tus) nach unten ab; dahingegen bei Menschen, dieeinen sehr weichen, oder flüssigen Stuhl haben, die