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abgehe, und sein Koth den Anschein eines Gemisches von Grasund Stroh habe. Turdus sibi ipsi malum cacat.
Leuret und Lassaigne (S. 207.) fanden den Koth desPferdes und Hammeis weder sauer, noch alcalinisch reagirend.
Thaer und Einhof fUeber die Hornvieh-Excrementeund ihre Fäulnifs. In Gehlen’s N. Journ. der Chemie. B. 3-S. 276 — 321.) hatten früher ebenfalls gefunden, dafs der Kothdes Rindviehs weder eine freie Säure noch ein freies Alcali ent-hält. Hundert Theile desselben bestanden aus 71V» Wasser und28 1 /» fester Masse; welches Verhältnis dem des menschlichenKoths sehr nahe kommt. In acht Unzen frischer Excrementefanden sich 10 Quentchen Pflanzenfasern, welches einen spre-chenden Beweis für den Unterschied der Nahrung von tbieri-scher und vegetabilischer Substanz abgiebt.
Wenn auch aufser dem Straufs vielleicht noch einige Raub-vögel zuweilen einigen Harn besonders ausleeren, wie Four-croy und Vauquelin £Annales du Museum T. 1". p. 310-p. 318-) wahrscheinlich machen-, so ist es dagegen immer derFall, dafs der Koth der Vögel von Harnsäure durchdrungen ist,und davon in der Kloake die weifse Farbe erhält.
Bei den Amphibien ist die Sache sehr verschieden. Wenndie Riesenschlange (Boa), bald nachdem sie Thiere verschluckt(Kaninchen, Vögel u. s. w.) Ausleerungen hat, so sind sie koth-artig, und enthalten Haare, Federn und andere unverdaulicheDinge; wenn sie hingegen lange gefastet hat, so giebt sie ovale,kalkartige, gelblich-weifs.e Massen von sich, die nach Pr out’sUntersuchungen (John’s Handwörterbuch der Chemie. I. S.293.)in 100 Theilens Blasensteinsäure 90,16- Kali 3,45- Ammo-nium 1,70- Schwefelsaures Kali mit Spuren Kochsalz 0,95.Phosphorsauren Kalk, Kohlensäuren Kalk und Talk 0,80. Tbie-rische Substanz aus Mucus und färbender Substanz 2,94 ent-hielten. Ich habe von einer Lacerta Apus ( Pseudopus Me rre m,Bipes Lacep. Cuvier), die ich längere Zeit lebend bei mirgehabt, nachdem ich sie eine Stunde in laues Wasser gesetzthatte, eine eben so beschaffene ovale Masse (nur natürlich viel