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Luft in grofser Menge und mit dem Geruch derExcremente abgeht, doch gewöhnlich erst kurz vorder Leibesöffnung. Einen grofsen Einflufs habenauch die Nahrungsmittel auf die Luftentwicklung,so dals die sogenannten blähenden Sachen, als Hul-senlrüchte, Kohl und dergleichen, vorzüglich wennsie in gröfserer Menge genossen werden, auch beistarken und gesunden Menschen leicht eine Luft-entwickelung veranlassen. Man findet ja auch beiRindern sehr oft, dafs sich aus vielem, nafsen Fut-ter (z. Bl. Klee), die Luft in solcher Menge imgrofsen Magen entwickelt, dafs dadurch eine Trom-melsucht (tympanites) entsteht, die einen tödtlichenAusgang nimmt, wenn man nicht durch Einstecheneines Trokars der Luft einen Ausweg verschafft,wodurch gewöhnlich gleich das ganze Uebel geho-ben ist. Man findet auch in Leichen bald mehr,bald weniger, oft sehr viele Luft; doch kann auchein Theil, oder sehr vieles davon erst nach demTode, bei der Zersetzung des Darminhalts durbhdie beginnende Fäulnifs frei werden.
Magendie (Physiologie Edit. 2. T. 2.p. 114 und 126.) theilt folgende Resultate dervon C h evreul angestellten Versuche über dieLuft mit, welche im Darm drei junger, gesunderVerbrecher, bald nach ihrer Hinrichtung aufgefan-gen ward.
In dem dünnen Darm eines vierundzwanzigjäh-rigen Mannes, der zwei Stunden vor der Hinrich-tung Brod und Schweizerkäse genossen, und Was-