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2,2 (1828)
Entstehung
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häuft annahm, die er durch Klystiere entfernte, und immer wiederherbeiführte. Wie hätten solche Massen, als Kämpf beschreibt,in dem Pfortadersystem einen Aufenthalt finden, wie daraus inden Darm abgesetzt werden können? Zuweilen bilden sich po-lypöse Gerinnsel (vorzüglich nach Essigklystieren ) die von denAerzten zuweilen für Bandwürmer, oder deren Ueberbleibsel ge-halten sind.

Der entgegesetzte Fehler, der öftern Kothausleerung, hat beiweitem die Nachtheile nicht; hält gewöhnlich den Kopf frei,und rührt mehrentheils von Erkältungen der Füfse oder desUnterleibs her; zuweilen auch von der fehlerhaften Galle,kommt daher sehr viel bei fetten Personen vor, doch sinddiese den Erkältungen mehr ausgesetzt, weil sie sich leicht er-hitzen. Ein grofser Fehler wird oft darin begangen, dafs manden häufig wiederkehrenden Diarrhoeen reizende Dinge entge-gensetzt, wo kühlende Getränke in geringen Gaben viel wobl-thätiger wirken.

Anm. 2- Der Koth der Säugthiere bietet viele Unterschiededar. Bei den Raubthieren wird er in geringer Menge ausge-leert, enthält wenig Unverdautes, und ist in der Regel von sehrstarkem Geruch; bei Hunden, die viele Knochen genossen ha-ben, wird er weifs (album graecum}. Bei den Säugthieren,die von Vegetabilien leben, wird er in gröfseren Massen aus-geleert, die bei dem Rindvieh sehr weich und halbflüssig, beidem Pferde trocken und wenig zusammenhängend, bei demSchaf und Schwein hart und stark geballt sind. Vorzüglichbleiben bei den Thieren die mit dem Futter genossenen Saamenunverändert, so dafs sie auch ihre Keimkraft behalten. VomPferde ist dies eine bekannte Sache; bei dem Elefanten ist das-selbe, und ich hörte von einem Mann in Schönbrunn die Klage,dafs er seinen Garten mit Elefantenmist gedüngt, und dadurchzur Wiese gemacht habe. Wi 11. J. Burchell (Travels in thaInterior of Southern Africa. Vol. I. Lond. 1822- 4- P* 428-)sagt vom Nilpferde, dafs das Futter von ihm sehr unverdaut