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ausgcleert wird, von der kranken Leber lierzuleiten ist. Mehrdavon bei dem Abschnitt von der Fettabsonderung.
§• 412 .
Der Koth, welcher von gesunden, erwachsenenPersonen ausgeleert wird, ist mehrentheils ziemlichfest; doch kommt es hierbei auf die Constitution,auf die genossene Nahrung, und den längeren Auf-enthalt des Koths im Darmkanal an. Bei den mehr-rsten gesunden Menschen wird der Koth nur einmalausgeleert, und dann ist er fester, und wird es nochmehr, wenn er erst nach einigen Tagen abgeht, woihm das Flüssige mehr entzogen ist. Wird hinge-gen der Koth ein Paar Male des Tages ausgeleert,so ist er weicher und selbst flüssig. Gewöhnlich,rechnet man, beträgt d.’o Kothausleerung vier bisfünf Unzen; der Genuls der Vegetabilien aber, be-sonders wenn viele unverdauliche Dinge, als Hülsenund dergl. dabei sind, vermehrt die Masse sehr.Der sehr trocken ausgeleerte Koth ist gewöhnlichdunkel, oft schwarz und wie verbrannt; der weiche,lehmartige ist gewöhnlich gelblich; der flüssige istbald gelb, bald braun, oder schwärzlich. Bei Kinderngeht er leicht aus dem Gelben in das Grüne.
Berzelius hat den Koth eines gesunden Man-nes einer Analyse unterworfen, und obgleich der-selbe von gehöriger Gonsistenz war, so hielt er den-noch beinahe drei Viertel Wasser, und viel weni-ger scheint auch der der Säugthiere nicht zu enthal-ten: doch sind bis jetzt wenige Untersuchungen dar-über angestellt.