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2,2 (1828)
Entstehung
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bei manchen Personen abgehende Fett, wovon er ein Paar Fälleaufführt, und wovon Kuntzmann (Abgang reinen Fettes durchden After. In Hufelanda N. Journal B. 46- S. 106 120.B. 52- S. 45 51.) kürzlich ein sehr auffallendes Beispiel mit-getheilt hat. Solche Fälle beweisen aber nie die Bildung desFetts im Darmkanal selbst, sondern dasselbe war ohne Frageder kranken Leber zuzuschreiben. Kuntzmann glaubt zwar,die Leber des Mannes, dessen merkwürdige Geschichte von ihmerzählt wird, sei nicht krank gewesen, allein er nennt sie selbst(S. 490 misfarbig, dunkelroth und mit schwarzen Flecken hierund da bedeckt, und wenn er hinzusetzt: wie man sie so häufigin Leichen findet, übrigens aber weder in ihrer Textur noch inihren andern Verhältnissen krankhaft verändert: sp myfs ichdagegen einwenden, dafs eine rothe Leber gewifs krank ist, unddafs ich grade bei weifslicher und röthlicher Leber widernatür-liche Fettbildung anzutreffen gewohnt bin. Hier war das Fettdurch den Darm abgegangen, und der Körper abgemagert, unddiefs letztere folgt gewöhnlilch auf abnorme Fetterzeugung vonkranker Leber; weswegen auch mit dem Mästen der Gänsenicht zu lange fortgefahren werden darf, denn sie bekommensonst auch die Auszehrung und Abmagerung.

Ev. Home führt einen Fall an, wo bei einem gelbsüchti-gen Kinde, das außerordentlich mager gewesen, die Gallenblasegefehlt und der Lebergang sich nicht in den Darm geöffnethabe: allein der Fall scheint wenig Glauben zu verdienen. DerStuhlgang des Kindes soll nämlich regelmäfsig gewesen seyn,jedoch ohne Galle. Wie läfst sich das vereinigen,, und wiekonnte sonst alles natürlich seyn? Die Leber hätte doch wohlbeschrieben werden müssen. Allein die volle Gültigkeit desFalls vorausgesetzt, so bewiese er doch nur, dafs bei einem Kinde*wo keine Galle in den Darm kam, eine grofse Magerkeitherrschte: weiter nichts.

Ich bin wenigstens überzeugt, dafs alles Fett, das im Kothvorkommt, oder in seltneren Fällen für sich durch den Stuhl