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2,2 (1828)
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Vögeln, bei den Amphibien, Fischen, Insecten undWürmern.

An Tn- Die Gestalt der Falten im Dünndarm ist sehr ver-schieden. In dem Maulwurf findet sich ein Netz von stärkerenund schwächeren Falten; in dem Goldmaulwurf ist es ähnlich,doch unregelmäfsiger. In den Vögeln, denen die Zotten fehlen,sind sie gewöhnlich geschlängelt oder zickzackförmig verlaufend,z. B. bei dem Eisvogel, bei der Seeschwalbe (Sterna Hirundo),bei der Dohle und wohl bei den meisten kleinen Singvögeln.Bei den Amphibien und Fischen zeigen sich bald netzförmige,bald geschlängelte oder zickzackartige Falten, von denen sichhin und wieder Vorsprünge erheben, die man dann unrichtigerWeise für Zotten gehalten hat, wovon im nächsten Paragraph.Bei Insecten und Würmern, im Linne'ischen Sinn, finden sichbald glatte Wände, bald netzförmige, oder mehr in einer Rich-tung laufende Falten.

Rudolphis Anat. Physiol- Abhandlungen. S. 39 108.von den Darmzotten. Daselbst Taf. 5. Fig. 1- ist das Netz derinnern Darmhaut des Maulwurfs; Taf. 6- Fig. ±. die innersteDarmhaut der Blindschleiche; F. 2- der gemeinen Eidechse;F. 3* vom Wels (nach des berühmten Mahlers Friedrichschönen Zeichnungen) abgebildet.

§. 406 -

Die Zotten (villi) bilden mehr oder wenigerlange, haarförmige Fortsätze der innersten Darm-haut, so dafs sie derselben das Ansehen eines dich-ten Pelzwerks geben, allein nur bei dem Menschenund den mehrsten Säugthieren, so wie bei vielenVögeln Vorkommen, allen übrigen Thieren hingegen wenigstens in der Art fehlen. Sie sind inder Gestalt verschieden: mehrentheils cylindrisch,und nach der Spitze dünner, oft ist diese aber auch

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