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abgestutzt, und sie kommen selbst zuweilen keulen-förmig vor, z. B. bei dem Huhn; zuweilen sind einPaar zusammenlaufend oder auch nur halb getrennt.Niemals haben sie eine sichtbare Oeffnung. In ih-rem Innern sind Netze von Blutgefäfsen, die sichaber selten anders als durch Einspritzungen darstel-len lassen, und Fortsetzungen der Gefafse der eigent-lichen oder der Gefäfshaut des Darms sind, so wieauch in ihnen die Netze der Saugadern beginnen.
Anm. 1. Es giebt nur wenige Säugthiere, denen die Zot-ten feilten. Ich habe keine weder bei dem Maulwurf, nochbei dem Goldmaulwurf gefunden, und steht dieser dadurch je-nem näher, als den Spitzmäusen, welche so gut wie die MäuseZotten besitzen. Ich finde ferner keine bei dem Schnabelthier;auch nicht bei dem Braunfisch (Delphinus Phocaena). Es istein kleines Darmstück der Balaena rostrata aus Walter’sSammlung auf dem anatomischen Museum, darin sind keineZotten, und vielleicht mögen diese allen eigentlichen Wallfi-schcn fehlen, , .
Albers hatte in einer Recension meiner Anat. Physiol. Ab-handlungen, auch dem Waschbären die Zotten abgesprochen,allein in dem letzteren habe ich sie so gut, als in allen von miruntersuchten Vierhändern, im dreizehigen Faulthier, im zwei-zeiligen Ameisenfresser, in Gürtelthieren, in den Raubthieren,Nagern, Wiederkäuern, Einhufern und Vielliufern gefundeu.
Unter den Vögeln habe ich sie bei allen von mir unter-suchten Raubvögeln (Falco, Vultur, Strix), bei mehreren Papa-geyen, bei dem Buntspecht, bei dem Storch, bei den entenarti-gen und hühnerartigen Vögeln angetroffen. Bei dem Huhn er-strecken sie sich bis in die Blinddärme, bei dem Kasuar bis zurKloake; die Blinddärme des Straufses sind ohne Zotten, imDünndarm sind sie stark, doch scheint eine Stelle keine wirk-
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