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teri Medicina. L. B. 1670. 12. f. bei Graaf S. 301.Haller VI. p. 446.) will in beinahe drei Stundenzwei Unzen gefunden haben. Magendie(p. 463.)sagt dagegen, dafs er bei Hunden oft kaum in ei-ner halben Stunde einen Tropfen habe ausfliefsensehen ; zuweilen habe er noch länger warten müs-sen. Er glaubt auch den Ausflufs bei der Verdau-ung nicht stärker, sondern er sey dann vielleichtlangsamer, welches man ihm wohl nie zugeben wird.Bei den Vögeln, sagt er, dafs der Ausflufs vielreichlicher sey: doch wohl nur, weil sie immerfortverdauten, indem er sie untersuchte, was bei denHunden nicht der ‘Fall gewesen zu seyn scheint,falls sie nicht schon durch frühere Operationen ent-kräftet waren, Leuret und Lassaigne (p. 103.)erhielten aus dem pancreatischen Gange einesPferdes in einer halben Stunde drei Unzen Flüfsig-keit. Tiedemann und Gmelin (S. 29.) beka-men in vier Stunden von einem grofsen Schlächter-hunde beinahe zehn Grammen (den dritten Theileiner Unze) Fiüfsigkeit. Alle sechs bis sieben Se-cunden flofs ein Tropfen aus. Athmeta das Thiertief ein, und wurden die Eingeweide des Bauchsdurch den Zwerchmuskel stark geprefst, so flofs derSaft reichlicher aus, und es entleerten sich einigeTropfen innerhalb einer Secunde. Bei einem Schafe(S. 37.) flofs alle vier bis fünf Secunden einTropfen aus.
f)er Saft ist gewöhnlich wasserhell, etwas ■ inFäden ziehbar, und von schwach salzigem Geschmack;
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