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2,2 (1828)
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ten eine sonderbare Abweichung vor, welche darin bestellt, dalsneben der Gallenblase an der Leber ein Bläschen von derGröfse einer Haselnufs oder Eichel gefunden wird, aus dem einlanger, dünner Gang abgeht, welcher sich in der Nähe desZwölffingerdarms in den Wirsungischen KanaPeinsenkt. Reg-ner de Graaf (Opp. omu. Lugd. 1678- p. 286-) erwähntediefs zuerst und A. C. Mayer (Blase für den Saft des Pan-creas. In Meckels Archiv 1. B. S. 297. tab. 3- Fig. 4- und B. 3.S. 170 73-) hatte Gelegenheit zwei solcher Fälle zu beobach-ten, und dadurch auch den pancreatischen Saft zu untersuchen.

§. 402.

Die Absonderung des pancreatischen Saftes ge-schieht bei dem Menschen und bei den Säugthie-ren langsamer als die des Speichels im Munde.Ist das Pancreas auch gröfser, so hat es doch nureinen, höchstens zwei Gänge, aus denen sein Saft(liefst, und die Bewegungen der Baucheingeweidcbei dem Athemholen scheinen hauptsächlich dieAussonderung zu bewirken, doch mag auch die Be-wegung des Darms bei dem Verdauen auf die Oeff-nung im Zwölffingerdarm reizend einwirken. DieSpeichelgänge in der Mundhöle sind vielfach, endi-gen sich an verschiedenen Orten, und die Bewe-gungen des Sprechens, Kauens u. s. w., so wie diein den Mund gebrachten schärferen Dinge ziehenimmer mehr Speichel herbei.

R. de Graaf (p. 301.) sagt, dafs er von einemHunde in sieben bis acht Stunden zwei Drachmenund eine halbe Unze, und von einem grofsen Flei-scherhunde eine ganze Unze pancreatischer ^iifsig-keit erhalten habe. Florentius Schuyl ,£de ve-

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