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2,2 (1828)
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die bei manchen Fischen ungeheure Menge der mit dem zähe-sten Safte erfüllten Blinddärme, in denen beständig Bandwür-mer (Bothriocephali) Vorkommen, vielleicht wie die Saamen-thierchen im Saamen, um die Bewegung in der Flüfsigkeit zuunterhalten.

Stellers Aufsatz a. a. O. ist ein opus posthumem, voneinem jungen Mann übersetzt, und man darf wohl daher viel-leicht dem trefflichen Beobachter nicht den falschen Satz auf-bürden; Multi pisces et pancreas et simulappendices habent. Ichhabe gewifs mehr als hundert Arten Fische untersucht, alleinso etwas nie gesehen.

In den Obss. coli. Amst. P. 2- Tab. VIII. ist ein Pancreasdes Aals abgebildet, und Mierendorff (de hepate pisciump. 50. Fig. 2.) spricht ebenfalls von einem solchen. Ich findekein Pancreas des Aals; was dafür genommen worden, ist einTheil des Gekröses, das reich an Fett ist, und der sogenannteGang desselben war wohl nur eine Vene.

Sehr viele Fische haben keine Darmanhänge, wie der Hecht,die Weirsftsche u s. w. Ohne Frage hängt diefs von der leich-ter zu bezwingenden Nahrung ab. Einige Schriftsteller spre-chen von grofsen Drüsen im Darm an den Stellen, wo sichbei andern die Darmanhänge finden. Ich habe sie bis jetztnicht gesehen.

Anm. 3. Das sogenannte diverticulum Vaters, das Ro-se nmü Iler in seinen früheren Ausgaben der Anatomie wie-der auffrischte, kommt bei dem Menschen allerdings nicht vor,allein die Blasen des Gallengangs bei dem Elefanten und Wasch-bären, deren S. 152. Anm. 2- gedacht ist, bilden offenbar ei-nen solchen Behälter, da sich die pancreatischen Gänge darinendigen. Bei dem Ticger scheint etwas Aehnliches statt zu fin-den, vcrgl. Jq. Nep. Edl. v. Meyer Beiträge zur Anatomiedes Tiegers. Wien 1826. 8- S. 50- Ebendaselbst S. 51. wirdvom Löwen, Panther und Luchs eiu verschiedener (gewöhnli-cher) Bau angegeben.

Bei der Hauskatze kommt, wie es scheint, nicht, so gar sei-