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Anm. 2* Ueber das Pancreas der Rochen und Hayfischekenne ich keine gute Abbildung, denn sowohl die bei Loren-ziqi (Tab. 2- F‘g- 4- pag. 37-), als bei Co Hins (auf mehre-ren Tafeln, wo auch die Bezeichnungen verwechselt sind, sodafs die Erklärungen nicht passen) sind ganz unbrauchbar;und bei Monro (Tab. 9- des Orig. Tab. 7. der Uebers.) siehtman blos die Mündung des pancr. Gangs im Darm.
Das Pancreas des Störs (Accipenser Stur^o) ist bei Monro(Tab. IX. Uebers. Tab. 80 und das des Hausen (Accip. Huso)bei Marsili (Danub. Tab. 9- 13- und 14.) gut abgebilder, undzeigt keinen körnigen Bau, sondern bildet einen äufserlich ein-fach scheinenden Körper, in dem aber eine grofse Menge zu-sammengesetzter Höhlen sind, die sich durch viele OefFnungenin den ersten Darmtheil einmünden. Bey dem Thunfisch(Scomber Thynnus), kann man sagen, sey die äufsere Hülleweggefallen, und die vielen sehr ästigen Gänge sind mehr abge-sondert; dann kommen sie in Haufen zusammengefafst bei demSteinbutt (Pleuronectes maximus) vor, s. Observationum ana-tomicarum Collegii privati Amstelod. Pars altera. Amst. 1673.12. Tab. 5- 6- nun in grofser Menge einzeln, und dabei sehrlang, z. B. bei den Lachsen, kürzer bei den Dorscharten, a 11-mälig sparsamer, und oft sehr wenige, z. B. bei dem Barsch(I’erca fluviatilis). Man hat sie hier appendices, und wegenihrer Lage pyloricae genannt, auch wohl intestina coeca. Siesind allerdings darmartig, betrachtet man aber ihre Stellung undihren Uebergang zur Drüse der Störe, so kann man nicht da-ran zweifeln, dafs sie dem Pancreas analog sind. Ihre Fliifsig-keit ist aber viel zäher und dicker und man kann diese offen-bar mit der Feuchtigkeit vergleichen, welche die Vögel in ihremVormagen absendern.
Steller (N. Comm. Petrop. T. III. p. 414.) sieht diesePförtner-Anhänge nicht blos als absondernde Organe für dieVerdauung an, sondern hält sie auch für Behälter des Cliylus,wodurch manche Fische, wie die Lachse, während ihres langenF'astens in der Brunstzeit sich erhalten. Etwas dalür spricht