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doch immer erst die durch Ausschneidung gesche-hene Veränderung auszugleichen war.
Hodgkin (Ueber die Verrichtungen der Milz.In Meckel’s Archiv. VII. S. 46'» — 73-) siehtebenfalls die Milz als ein den Kreislauf, aber nichtblos im Unterleibe, unterstützendes Organ an. Erfand die Milz bei Erstickten grofs und angeschwol-len, klein und schlaff’dagegen bei einem Manneder an der Zerreifsung eines Aneurysma der Aortaim Unterleibe starb. Man kann diese Theorie vonder vorigen eigentlich nicht trennen, da die Gefäfseim engsten Zusammenhang sind, so dals bei gehin-dertem Athemholen die Zweige der obcrn und un-tern Hohlader, mithin auch der Pfortader zugleichanschwellen und in andern Fällen entleert werden.
Welche Modification in der Wirkung der Milzbei den Thieren statt finden mag, wo die Bläschenin ihrer Substanz mehr hervorspringen, wage ichnicht zu enträthseln. Sehr viel kann es unmöglichbedeuten, da es nur bei einem Theil der Säugthierevorkommt, so dafs schwerlich davon mehr als eineetwas andere ' Gefälsvertheilung zu erwarten seyndürfte.
An tn. 1- Hewson’s (a. a. O. geäufserte) Meinung, dafsdie Blutkügelclien in der Milz gebildet werden, hat nicht alleingar nichts für sich, sondern streitet auch gegen die ersten phy-siologischen Begriffe. Wie kann man steh denken, dafs we-sentliche T’heile einer allgemeinen Flüssigkeit anderswo als indieser, also überall, entstehen, und wie sollte ein hei vielenThieren so winziges Organ dazu kommen! Dals die einsaugen-den Gefäfse der Milz zuweilen ein röthliches Ansehen haben,