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spricht auch nicht für ihn, denn in der Regel sind dieselben soweifs, als die der Leber und anderen Organe, und auch an an-dern Orten führen sie zuweilen eine blutige Flüssigkeit- Manvergl. Seiler und Fi ein us in der Dresdner Zeitschrift II.S. 392 — 397.
Tiedemann und Gmelin (Versuche über die Wege,auf welchen Substanzen aus dem Magen und Darmkanal insBlut gelangen, über die Verrichtung der Milz und die gehei-men Harn-Wege. Heidelb. 1S20- 8- S. 86-) beziehen sich nichtblos auf jene rothe Farbe der Milzsaugadern, sondern führen(S. 89-) n °cb besonders an, dafs sie bei einer Riesenschildkrötealle Saugadern des dünnen Darms zur Milz gehen sahen: al-lein ich habe seit dem Erscheinen jener Schrift zwei grol’seSeeschildkröten untersucht, und bei beiden liefen die Saugaderndes dünnen Darms und die der Milz mit einander zum Brust-, gang, allein keine einzige Saugader ging vom Darm zur Milz,obgleich .das ganze Saugadernetz dieses Theils ausgespritzt war.Das Exemplar, welches jene trefflichen Naturforscher zur Un-tersuchung hatten, war also wohl nicht frisch, und vielleichtging das Quecksilber irgendwo so stark rückwärts, dafs da-durch ein solcher Schein entstand.
Ihre darauf beruhende Hypothese , dafs in der Milz ausdem arteriellen Blut eine gerinnbare Flüssigkeit abgesondert,durch ihre Saugadern aufgenommen und in den Brustgang ge-leitet werde, um den Chylus zur Blutvverdung vorzubereiten,fallt also schon aus den angegebenen Gründen weg: allein wiewenig ist überdiefs die Milz bei den melirsten 'Filieren, so auchbei jenen Schildkröten, besonders gegen den weiten Brustgang,der letzteren genommen! — Mehreres gegen Tiedemann'«Hypothese findet sich bei Jäckel in Meckel’s Archiv B. 6.S. 581 — 588-
An in. 2- Ev. Home glaubte früher in seinen Versuchengefunden zu haben, dafs die in den Magen verschiedener Tliieregebrachten gefärbten Flüssigkeiten auf geheimen Wegen eher in-das Blut der Milz, als in das anderer Theilc käme: Ueber den
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