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2,2 (1828)
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erscheint, da der Typus möglichst lange erhaltenwird. Ich darf nur an die Blinddärme der Säug-thiere, vorzüglich aber an die der Vögel erinnern,um ein auffallendes Beispiel davon zu geben.

Bei dem Menschen und den Säugthieren, woder Magen während der Verdauung so sehr seineLage verändert, nimmt die, diesen Bewegungen fol-gende Milz, das mehrste Blut auf. Sie wird auchbei ihnen leichter krauk, am häufigsten, wo sich inder Gefäfsthätigkcit Veränderungen zeigen, z. B. inWechselfiebern, in Entzündungs-Krankheiten. Baldwird die Milz dabei sehr angeschwollen und strotztvon Blut, bald wird sie entzündet und gellt bei ih-rer geringen Energie leicht in Brand über. Manvergl. aufser Heusingers oben genannten Schrif-ten, dessen: Nachträge. Eisenach 1823. 8. undStanisl. Grottanelli Ad acutae et chronicaeSplenitidis historias animadv. Florent. 1S21. 8.

Da die Milz wenigstens in der Hauptsache nurals Ableiter oder Stützpunkt (Gefäfsknäuel, Gan-glium systematis sanguiferi) angesehen werden kann,so ist es auch leicht begreiflich, dafs ihr Verlustleicht ertragen werden kann, denn die dadurch et-was v veränderte Zuleitung wird wohl bald gutgc-rnaclit, wie so viele Unterbindungen, und andereStörungen ertragen werden. Wenn man auf derandern Seite nach Aussclineidung der Milz bei Hun-den keine grölsere Thätigkeit des Magens fand, sowar die doch auch eigentlich nicht zu erwarten, da