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2,2 (1828)
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war, sagte er seinen Zuhörern vorher, tlafs sie einesehr kleine Milz finden würden, und sie zeigte sichvon der Gröfse einer Nebenniere: Mem. de lAc.des sc. 1752. p. 231. Bei Hunden, welche er hattehungern lassen, fand er die Milz gröfser, als beisolchen, die vorher gefressen hatten. Er glaubte,dafs der volle Magen die Milz zusammenpresse, sodafs nun das sonst in die Milz dringende Blut,mehr dem Magen und der Leber zugeführt werde.

Eine gleiche Theorie trug Stark in Jenavor, vergl. G. C. Bonhard Diss. de usulienis veri-simillimo. Jen. 1792. 4. 'f. Salzb. Litt. Zt. 1793.IV. p. 358.

Vorzüglich hat aber Moreschi in den oben-genannten Schriften diese Theorie durch seine ver-gleichenden Untersuchungen der Thiere begründet,und man kann wohl sagen, aufser Zweifel gesetzt,indem er zeigte, wie verschieden die Lage derMilz ist, wie sie sich aber den wichtigeren Tlieilendes Darmkanals (bei den Vögeln dem Vonnagen,bei den Fröschen dem starkverdauenden Dickdarm)nähert, so dafs der gröfste Theil des Bluts derMilzpulsader dahin geführt wird.

Die Kleinheit der Milz bei so vielen Amphi-bien möchte hiergegen zu streiten scheinen, alleinwir sehen ja oft, dafs ein Organ bei gewissen Thie-ren in gröfserer, bei anderen in geringerer Thätig-keit ist, und dem gemäfs sich mehr oder*wenigerentwickelt, so dafs es zuletzt bei verwandten Thie-ren hur als ein geringes Ueberbleibsel (Rudiment)