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dergleichen nicht gesehen, so dafs jener Schein nurvon der Art, wie die Aeste in die Stämme gehen,ablnngt. In Thieren kommen aber allerdings solcheKlappen in der Milz vor, und zwar nicht blos, woZweige eintreten, sondern mitten im Stamm derMilzvene des Pferdes zeigen sie sich paarig, wie ichdurch Reckleben’s Güte an einer frischen Milzzu sehen die Gelegenheit gefunden habe. Ich führediefs besonders an, weil Nath. Highmore (Corp.hum. disqu. anat. Hag. Com. 1651. fol. p. 64. tab.6. 7.), der Klappen in den Milzvenen der Schweine,Damhirsche, Schafe, Pferde und Hunde gefunden,x nur am Eingang der Zweige (was immer zweideu-tig ist) Klappen abbildet, und sogar nur unpaarige.
Anm. 1. Aristoteles (Hist, animal. 1. 2. cap. 15 4 ) nennteinen Vogel (aiyoxctpaXog), der keine Mil* habe, und P. Be-lon (L'liist. de la nature des oiseaux. Paris 1555. fol. p. 206-)indem er jedoch zweifelhaft eine Schnepfe (Scolopax aegocepliala)dafür nimmt, sagt, dafs er jene Beobachtung daran bestätigt ge-sehen habe, allein *man kann wohl die ganze Sache als büchstunwahrscheinlich auf sich beruhen lassen.
Dagegen kommen einzelne Fälle bei Schriftstellern vor, wosie in menschlichen Leichen gefehlt haben soll; von den nxehr-sten aber, wenn nicht von allen, ist aber wohl zu vermuthen,dafs sie durch Krankheit zerstört war, falls sie nicht übersehenward, weil sie an einem andern Orte lag. J. Th. Eller(Diss. de Liene. L. B. 1716. recus. in Hall. Diss. Anat. 3-p. 31.) sagt daher sehr richtig von solchen Leuten: semper ta-rnen corpusculo glanduloso, vasa splenica excipiente, eos fuissedotatos subjungunt. J.Chr. Pohl (Pr dedefectulienis Lips. 1740.apudHall. 1. c. p. 45.) fiihrtzwar einen Fall an, wo dieIVffilz bei einemManne fehlte, der sechs Jahre krank gewesen war, allein die Brust-
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