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2,2 (1828)
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wovon erst weiter unten die Rede seyn kann, hat siegewifs noch einen eben so grofsen auf den Organismusüberhaupt, so sehr die mehrsten Physiologen dage-gen streiten, dafs unter den Neueren fast nur Pro-ch aska (Physiol. S. 417.) dafür spricht.

Sollte blos Galle bereitet werden, um zur Chy- 'lification zu dienen, so bedurfte, es wohl niemalseines so grofsen Organs dazu, als die Leber, undbei dem Foetus, wo keine Chylification statt findet,wo sie also noch viel kleiner hätte seyn können,ist sie am allergrofsesten, nimmt auch den gröfstenTheil des Bluts der Nabelvene auf, und doch wohlnur, um eine Veränderung in dem Blute zu be-wirken.

Haller (Eiern. Physiol. VI. p. 615.) sagt, dafsdie Galle, wenn sie excrementitiell sey, nicht inden Zwölffingerdarm sondern in den Mastdarm ge-leitet seyn würde, allein sie ist ja nicht blos alsExcrement zu betrachten, sondern nur ein Theilderselben wird als solcher mit dem Koth ausgeleert.Auffallend schwach ist auch Dömlings Grund,dafs die Galle nämlich nicht eine doppelte Func-tion ausüben könne. Man sieht die Nothwcndig-keit davon wenigstens nicht ein.

Die Leber hat offenbar mit den Excretionsor-ganen eine sehr grofse Analogie. Ihre Absonde-rung steht nämlich mit dem allgemeinen Wohlseynin der innigsten Verbindung. Wie in den kälterenKlimaten vorzüglich die Lungen leiden, so in denheifscren die Leber, und die Aussonderung der Haut