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die Galle herbei, so wie die Wirkung des Athmensnicht zu übersehen ist. Bei den Fischen wird grofsen-theils die Leber und Gallenblase bei der Ver-dauung von dem Magen geprefst. Bey den Vögelnwo der Gallenblasengang sich besonders einmündet,ist eine eigene Thätigkeit darin. Bey einerEnte wenigstens habe ich die Zusammenziehungender Gallenblase deutlich gesehen, worauf sich ihrGang füllte, und dann in den Darm durch seineZusammenstellung entleerte; auch der Lebergangschien sich zusammenzuziehen und zu erweitern.
In der Gallenblase wird die Galle aufbewahrtund concentrirt, so dafs sie in ihr sich dunkler undbittrer zeigt, als in der Leber. Im Allgemeinendürfen wir sie da vorhanden glauben, wo nicht im-merfort verdauet wird, sondern die neue Nahrungerst nach vollendeter Verdauung wieder aufgenom-men wird, während Thiere, die immerfort verdauen,keiner Gallenblase bedürfen , weil ihre Galle im-merfort in den Darm /liefst. Wir können diefs abernur im Allgemeinen annehmen, und da pafst esrecht gut, z. B. auf die wirbellosen Thiere, unterunsere Hausthieren auf das Pferd. Wir sehenaber unter den Wiederkäuern die Gallenblase sehrverbreitet, doch fehlt sie dem Hirscli und Kameel;vielen Nagern fehlt sie, bey andern ist, sie vorhan-den; unter den Vögeln wissen wir eben so wenigeinen bestimmten Grund des Vorhandenseyns oderFehlens der Gallenblase aufzulinden, und es tretenhier vielleicht sehr individuelle Zustände ein, die