Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
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tav. 1626. 4.) fand sie bei einer grofsen frisch un-tersuchten Lamprete (Petromyzon marinus) ganzgrün: hepar intense viride.

Die Leber ist bei dem Menschen, den Säuge-thieren und Vögeln derber und härter, aber auchzerreiblicher, als bei den übrigen Thieren, und beinäherer Untersuchung findet man kleine härtere,Körper von weicherer Substanz umgeben, und zwardurch die ganze Masse der Leber, so dafs deswe-gen auch gewöhnlich zwei verschiedene Substanzendarin angenommen werden, die jedoch nur sehruneigentlich Rinden- und Marksubstanz genannt wer-den, da keine derselben gegen die andere eineRinde ausmacht. Wenn man gefärbtes Wasser inden Lebergang oder die Pfortader spritzt, so schei-nen jene Körper Gefäfsknäuel zu seyn, keine ei-gentliche Drüsenkörner (acini).

Der Zusammenhang welcher in der Leber zwi-schen den Blutgefäfsen (den Arterien, den Zweigender Pfortader, den Lebervenen) und den Gallen-gängen statt findet, ist etwas sehr Bemerkenswer-thes und scheint sehr dafür zu sprechen, dafs sichdie Stoffe sehr leicht aus dem Blut ausscheiden,durch welche die Galle in der Leber gebildet wird.

In dem gewöhnlichen Fall tritt zwffr nur dieLeberarterie, ein Zweig der grofsen Bauchschlag-ader (coeliaca) zur Leber; häufig kommt jedoch(wobei jene kloin zu seyn pflegt) eine zweite, oftsehr grofse aus der Gekröspulsader zum rechten

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