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lieh wenig getheilt, dagegen sind bei einigen Weifs-fischen, z. B. bei dem Karpfen, eine grofse MengeLappen. Diese Verschiedenheiten scheinen jedochauf die Absonderungsart der Galle keinen Einflufszu haben, sondern beziehen sich wohl grofsentheilsauf die Lage der Leber und das dadurch zu erhal-tende Gleichgewicht. Bei den Vögeln, Amphibien,Grustaceen und Jnsecten nimmt die Leber nämlicheben so viel von der rechten als von der linkenSeite ein; bei dem Menschen und den Säugethie-ren liegt sie rechts; bei den Fischen und Mollus-keln mehr links.
Die Farbe der gesunden Leber ist bei demMenschen nur sehr geringen Abweichungen unterwor-fen, und nur etwas heller oder dunkler; krankhaftkann diese nach beiden Seiten hin gesteigert wer-den. Die sehr dunkel gefärbte ist gewöhnlich wei-cher und hat eine dunklere Galle, umgekehrt diehellere, oft festere Leber eine hellere Galle. Beiden Thieren hat die dunkelgefärbte Leber oft einesehr blafsgriine Galle, doch kann man im Allge-meinen sagen, dafs bei den kaltblütigen Thieren'überhaupt die Galle immer heller ist, ihre Lebermag eine Farbe haben, wie sie will.
Die gröfsten Abweichungen der Farbe findensich bei den Fischen. Gewöhnlich ist ihre Leberbraun oder grau; dagegen fand ich sie -bei demDorsch (Gadus Callarias) weifsgelblich; bei demKnorrhahn (Gottus Scorpius) schön hellroth; J. Hie-ron Bronzerius (De principatu jecoris. Pa-