allein wohl nicht mehr, wie die der Speiseröhre,des dicken Darms, der Leber, Milz, u. s. w. undauf keine "Weise in dem Grade, wie die des dün-nen Darms, denen ganz eigenthiimliche Apparatezugesellt sind. Wenn eine schnelle Wirkung derin den Magen hinabgeschluckten Dinge eintritt, soist sie bald durch den Nervenreiz, bald durch ejnestärkere mechanische oder chemische Reizung, alleinnie durch die Einsaugung zu erklären. Fände einesolche in stärkerem Grade in dem Magen statt, sokonnte sie nur nachtheilig einwirken, indem sienämlich die Ghymification stören würde. Diese ge-schieht ja hauptsächlich durch die von den Magen-wänden abgesonderten Flüssigkeiten, und es darfdaher während ihrer Einwirkung nichts geschehen,dieselben zu vermindern.
Wird zu viele Flüssigkeit in den Magen ge-bracht, so geht sie wohl zum gröfsten Theil sehrbald in den Darm über, dessen einsaugende Flächeeine viel gröfsere Thätigkeit zeigt.
Anm, Offenbar ist die Menge der blutführenden Gefäfsedes Magens verhältnilsmäfsig weit gröfser, als die der einsau.genden, und überhaupt, wie schon oben bemerkt ist, sehr be-deutend. Man sieht auch daher den Magen sehr oft nach demTode stark gerothet und die Gefäfse sehr angefiillt, etwas dasselbst ältere Aerzte nicht selten täuscht, »o dafs sie bei ihrenSectionen Magenentzündungen zu sehen glauben, wo keinesind, Wie oft habe ich in Obductiouaberichten über Leichensolcher Menschen, die sich bei voller Gesundheit ersäuften odererhcnkten, eine Magenentzündung genannt gefunden, als obman dabei herumgehen und seine Geschäfte ohne Merkmal