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verhindert, zugleich auch das untere Ende der Nerven befestigtwird, die Chymifjcation nicht aufgehoben.
§. 393.
Atifser der Chymification Jiat man dem Magenauch noch andere Functionen zugeschrieben, vondenen jedoch keine bei genauerer Prüfung ange-nommen werden kann.
Man hat z. B. häufig geglaubt, dafs die genos-senen Feuchtigkeiten zum Theil gradezu, oder aufunbekannten Wegen durch die Magenwände in'dieHarnblase geführt würden: allein wenn man dieHarnleiter unterbindet, so kommt kein Harn in dieBlase; wenn die vordere Wand der letzteren durchangebohrne Misbildung fehlt, so sieht man deutlichallen Flarn nur durch die Mündungen der Harnlei-ter zur Blase kqmmen, so dafs jene geheimen Wegegänzlich wegfallen, wovon mehr in dem Abschnittvon der Harnbereitung.
Everard Home nahm einen besonderen Zu-sammenhang des Magens mit der Milz an, undglaubte, dafc vieles unmittelbar aus jenem in dieseüberginge; allein dieser angebliche Zusammenhanghat sich auf keine Weise bestätigt, wie ich imfünften Abschnitt zeigen werde,
Besonders oft ist die Vermuthung goäufsertworden, dafs die einsaugenden Gefäfso des Magenssehr kräftig einwirken und eine Menge Flüssigkei-ten; so wie sie in ihn gebracht werden,' aufnehmenund weiter führen. Ich zweifle auch nicht, dafsjene eipsaugenden Gcfäfse ihren Hamen verdienen,
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