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2,2 (1828)
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Das blofse Durchschneiden der Vagi hebt ihre Wirkungauf den Magen und also die Verdauung nicht auf.

2. Sie wird aber aufgehoben, wenn man die durcbschnit-'tenen Nerven zurückschlägt und ihre Enden von einanderentfernt.

3. Durch den galvanischen Strom kann man bei solcherDurchschneidung die Wirkung der Nerven ersetzen und dieVerdauung unterhalten.

Breschet stimmte nach seinen mit Milne Edwardsund Vavasseur hierüber angestellten Versuchen in dem ge-dachten Aufsatze diesen Resultaten bei. In einem späteren je-doch (Me'm. sur le mode daetion des nerfs pneumogastriquesdans 3a production des phenomenes de la digestion. Annalesdes Sciences naturales. T. 4. 1825. p. 257 271*) worin er neueremit Milne Edwards gemeinschaftlich angcstellte Versuche er-zählt, beweiset B r es ch et, dafscs nicht der Galvanismus ist, welcherdie Verdauung unterhält, denn gute und schlechte Leiter, Glaswie Metall, thaten dasselbe, wenn nur die untern Nerven-En-den befestigt waren; ja, es war hinreichend, wenn diese nuran die benachbarten Muskeln geheftet wurden. Als Resultatedieser Versuche wurde daher angegeben:

1. Die Durcbschncidung des zehnten Paars macht die Chy-mification beträchtlich langsamer, ohne sie jedoch aufzuheben.

2* Die langsamere Verdauung entsteht vorzüglich durch dieLähmung der Muskelfasern der Speiseröhre.

3 Das Brechen, welches oft nach jenem Durchschneidenentsteht, bängt von der nämlichen Ursache ab.

4. Die Wiederherstellung der Thätigkeit der Chvmificationnach jener Operation durch Hülfe des electrischen Stroms,hängt nicht von dessen chemischer Einwirkung ab, sondern da-von, dafs er die «billigen Bewegungen veranlafst, wodurch diegenossenen Nahrungsmittel der Wirkung der Magenwände ge-hörig ausgesetzt werden, indem sie ihre Stelle und Oberflächeverändern.

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