Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
133
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Verdauung des vor oder bald nach der OperationGenossenen von statten.

Anin. Die mehrsten Versuche, welche man elimals mitder Zerschneidung der herumschweifenden Nerven anstellte, ge-schahen um ihren Einfiufs auf das Alhmen und die Stimmeausaumitteln, und man bemerkte nur gelegentlich zugleich denNachthemden jene Operation auf die Verdauung äufserte. Ichübergehe alles Frühere davon, da Breschet m einem vortreff-lichen Aufsatze (De Finfluence du Systeme nerveux sur la di-gestion stomacale im Augustheft 1823 der Archives generalesde Medecinfe) dasselbe sehr gut zusammengestellt hat, und be-meike nur, dals Dupuy in Alfort das Erbrechen, welches aufdas Durchschneiden der Vagi folgt, der gelähmten Speiseröhremit Recht zusebrieb, 90 wie, dafs manche Erscheinungen, wel-che bei den Versuchen verschieden ausfielen, von dom verschie-denen Orte abhingen, an welchem man die Nerven durchschnitt.Magendie trennte sie in der Brust unter der Stelle, wo dieLungetmerven von ihnen abgellen, und so viele Schwierigkeitendiese Operation hat, so ist sie doch in anderer Hinsicht ein-fach, weil'man hier nur die Vagi vor sich hat, und nicht aufdie Lungen und den Kehlkopf wirkt. Bei dem Durchschnei-den jener Nerven am Halse wird das Athemliolen aufgehoben,falls man nicht die Tracheotomie macht, die freilich gegendas Uubrige nur unbedeutend ist; allein überdiefs muls ja auchbei vielen Thieren mit dem Vagus der mit ihm in einer Scheideliegende sympathische Nerve durchschnitten werden: das

Resultat mufs also dem gemäfs bei den Thieren verschiedenausfallen.

Wilson Philipp gab als Resultat seiner vielen Versu-che (in : The experimental inqiiiries into die laws of the vitalFunctions. Ed. 2- Lond. 1818- 8 * On Indigestion. Ed. 2-Lond. 1822* 8 * und in mehreren kleinen bey Breschet ge-nannten Abhandlungen) Folgendes an :