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ausbreitet: zweitens aber ist fast die ganze Pförtnerhälfte mitDrüsen besetzt. Am ersten Orte liegen sie oberflächlicher undzeigen sich, so wie man die Muskelhaut wegnimmt; andem andern hingegen liegen sie viel tiefer in der Substanzder eigentümlichen Haut, wie in der Speiseröhre. Die Ursa-che ist deutlich, da die linke Magenhälfte dünnhäutiger ist.Diefs spricht auch gegen Bleuland’« oben angeführte Mei-nung, denn sollte die Gefäfs- und Drüsen- oder Schleimhautunterschieden werden, so müfsten die Drüsen immer so nachinnen liegen, wie im Schlunde und im Pförtnertheil des Ma-gens. Uebrigens liegen in keinem der genannten Theile dieDrüsen so dicht, wie im Anfänge des Zwölffingerdarms.
Anm. 3- Kein einziger Theil in der ganzen thierischenOekonomie bietet so grofse Abweichungen der Gestalt und derZusammensetzung dar, als der Magen. Bei den Säugthieren istdiese Manniclifaltigkeit am gröfsten: viel geringer bei den Vö-geln und Amphibien; sehr grofs bei den Fischen, bei den In-secten im Linneischen Sinn, bei den Mollusken; weniger beiden Ringwürmern; mehr bei den Strahlthieren, und selbst zumTheil bei den Rundwürmern, so dafs man eine grofse Mengeder kleinen Arten Ascariden an der Gestalt des Magens erken-nen kann. Werden blofs die einfachen Magen zusammenge-stellt, so ist die Verschiedenheit darin bei den Fischen amgröfsten, worüber ich auf Cu vier (Lecons 3, p, 417. u. folg.Tab. 42. und 43-,) verweise.
Mehrere Magen, oder mehr oder weniger stark auf einan-der folgende Abtheilungen des Magens finden wir unter denSäugthieren bei mehreren Fledermäusen und Nagern, bei denKänguruhs, bei dem dreizehigen Faulthier, bei einigen Vielbu-fem, und bei de walfischartigen Thieren, ferner bei vielenMollusken und Insccten.
Ein Wiederkauen findet nur bei der davon benannten Ord-dung der Säugthiere statt, und nur bei ihnen ist auch die dazubestimmte eigenthümliche Einrichtung der Magen , wovonunten.
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