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2,2 (1828)
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das Maul hinaufgebracht und zerkaut wird, wennes aber so zerkleinert und zerkaut ist, zum zweitenMale niedergeschluckt wird, nun aber (den erstenund zweiten Magen vorbeigehend) gleich in dendritten, aus ihm in den vierten, und von diesemverdaut in den Darm gelangt. Den letzteren Wegnimmt alles Getränk, so dafs diefs durch die Spei-seröhre unmittelbar dem dritten Magen zugeführtwird, woraus schon die Unmöglichkeit hervorgeht,dafs das in den Wasserzellen des ersten Magensder Kameele befindliche Wasser ein getrunkenesund dort aufbewahrtes seyn könne. Vergl. B. 1.S. 135. Anm. 3.

Anm. 1. Der Durchgang der Speiseröhre durch dasZwerchfell ist zum Verschliefsen des obern Magenmundes ge-wifs sehr wichtig, und macht wohl eine Klappe überflüssig.Lamorier (Mem. de lAc, des Sc. a Paris pour 1733. p. 51116. Tab. 27-) hat zwar eine halbmondförmige Klappe an demEnde der Speiseröhre des Pferdes, nach einem getrocknetenPräparate abgebildet, allein Bert in (Memoire sur la structurede lestomac du clieval et sur les causea qui empecbent cetani-,mal k vomir, in Mem. de 1746. p. 23 54. tab. 3 7.) tadeltmit Recht, dafs sie von einem getrockneten Magen dargestelltist. Gurlt, der geschickte und eifrige Prosector der hiesigenThierarzneischule, hat dieselbe Klappe, aber höher in die Spei-seröhre fortgesetzt, und als spiralförmig von anderthalb Win-dungen, (in Meckels Archiv Bd, 6- S. 539. Taf. 4. Fig. 80beschrieben und abgebildet, und dafs es sich im aufgeblasenenund getrockneten Pferdemagen 60 verhält, kann ich bezeugen:im frischen Zustande treten jedoch die Spiralfasern des Schlun-des keinesweges als Klappe vor, sondern erst indem die einge-blascne Luft die Fibern ausspannt, wobei zugleich die scharfen