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2,2 (1828)
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solche Fälle zuweilen einen angebohraen Zustandbezeichnen? Es war mir wenigstens sehr auffallend,einen solchen getheilten Magen in der Leiche einesFrauenzimmers zu finden, worin sich auch eine ge-theilte Gebärmutter (Uterus bifidus, s. bicornis)zeigte. Sömmerring (Denkschr. d. k. baier. Ak.d. Wiss. für 1821 u. 22. S. 79.) möchte diese Ein-schnürung des Magens von der Einwirkung desPlanchetts der Schnürbrust herleiten, allein S. er-wähnt selbst, dafs jene Bildung auch bei Männernvorkommt, wovon wir auch ein Beispiel auf demMuseum besitzen. Wie viele tausende tragen dasPlanchett, und wie selten ist jene Einschnürung, diedoch auch viel mehr links fällt.

Bei vielen Thieren kommen noch mehrere Ab-theilungen vor, die man gewöhnlich, selbst wennsie nahe auf einander folgen, wegen ihrer mehroder minder verschiedenen Gestalt, Gröfse und in-neren Beschaffenheit, als eben so viele Magen be-trachtet, so dafs man bei dem Faulthier drei undbei den Walfischen fünf Magen annimmt.

Von allen diesen, wo doch die genossene Nah-rung von einem Magen dem andern zugeführt wird,und aus dem letzten derselben in den Darm ge-1 langt, unterscheiden sich die Magen der wieder-käuenden Thiere durchaus, da hier das trockneFutter in den ersten Magen gelangt, und danndurch Hülfe des zweiten, des Netzmagens, oderdurch eigene Wasserzellen, wie bei den Kameelen,eingeweicht, dann wieder aus dem zweiten Magen in