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2,2 (1828)
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drückt, Starker ist die innere Abtheilung des Ma-gens schon bei manchen Raubthieren, vorzüglichaber bei den Nagern und Einhufern, wo die in-nerste Haut an der linken Hälfte viel härter ist,so dafs sich nicht blofs das Futter darin von demin der rechten Hälfte unterscheidet, sondern selbstdie Einwirkung der Gifte darauf nicht gleich starkist. Einer meiner Zuhörer, Fr. Aug. Beifsen-hirtz, der Behufs seiner Inauguralschritt (De arse-nici efficacia periculis illustrata. Berol. 1823. 8 *)Versuche mit dem Arsenik angestellt hatte, brachtemir den Magen eines damit vor 72 Stunden getöd-teten Pferdes. Dieser war in beiden Hälften vollBremsenlarven, die völlig todt schienen. Als ichdarauf den Magen in sehr warmes Wasser legte,so lebten alle Larven der linken Hälfte wieder auf,von denen in der rechten nicht eine einzige. Durchdie härtere Haut jenes Theils hatte also der Arse-nik nicht durchdringen können.

Bei vielen Thieren tritt auch eine äufsere Ein-schnürung hinzu, und nicht so gar selten zeigt sicheine solche krankhafter Weise auch bei dem Men-schen und zwar bis zu einem solchen Grade, dalsder Magen zwei in seiner Breite (von links nachrechts) durch eine nur sehr enge, zuweilen kaumeine oder ein Paar Linien im Durchmesser haltendeMündung zusammenhängende Säcke darstellt. Ev.Home (Lect. 1. p. 139. IV. p . 13 g. Tab. 32 ) glaubtan eine solche Zusammenziehung während der Ver-dauung, was gewifs falsch ist, allein ob doch nicht