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2,2 (1828)
Entstehung
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ist gewifs nichts leichter zu widerlegen. Man braucht nur dieSpeiseröhre und den Magen aufzuschneiden und in eine flacheSchüssel mit Wasser zu legen, und man sieht gleich, dafs disinnerste Haut der Speiseröhre in den Magen ununterbrochenübergeht, allein etwas feiner wird. Man siebt dasselbe sogarbei dem Biber, wo sonst am Ersten die Idee von einer an derCardia aufhörenden innern Haut entstehen könnte. So hartund dick nämlich dieselbe in der Speiseröhre ist, so sieht mandoch deutlich, dafs sie sich in die innerste zarte Magenhautfortsetzt, doch gelingt es nur im Anfang derselben, sie aufzuhe-ben, und so zu zeigen, dafs der Oesophagus nicht, wie es denSchein hat, mit einem freien gezackten Rande der innern Hautim Magen aufhört. Bei den andern Thieren, das Ansehen magverschieden seyn, oder nicht, gelingt überall gleich die Ablösungderselben Haut als Continuum des Magens und der Speiseröhre.

Es streitet auch gegen alle Analogie, wenn wir in demsel-ben Theile bald etwas als vorhanden, bald als fehlend anneh-men sollten. Bei den wiederkäuenden Thieren, bei den Einhu-fern, bei den walfischartigen Thieren sehen wir gradezu dasEpithelium eben so hart in den Magen gehen, als es im Schlundewar; nachher wird es bei diesen erst verändert, und der zweiteMagen des Delphins, der vierte der Wiederkäuer, die rechteHälfte des Pferdemagens zeigen eine sehr feine Oberhaut. Beiden Vögeln, besonders den körnerfressenden, wird häufig dasEpithelium so dick Und hart, dafs wir es mit der Epidermis un-ter der Fufssohle vergleichen können. Wie wunderbar alsowäre es, wenn hier die Haut fehlte, dort in der gröfsten Ent-wicklung statt fände. So etwas findet nirgends statt. Ueberallist das Epithelium vorhanden, nur ist es bald so zart, dafs manes nur an der glatten Oberfläche erkennt, und die Theile an-spannen mufs um den Uebergang der zarteren Haut, in die stär-kere darzustellen; in andern Parthieen ist es stärker, in andernsehr stark.

Mit einer Schleimhaut wäre eine Fläche gar nicht geschlos-sen. Wir sehen auch daher jene nie blo$ liegen, sondern

über-