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überall mit einem Epitlielium versehen. Das ist der Fall inder Nasenhöle und von da setzt es sieh in die Athmungswerk-zeuge Fort. Eben so geht es aus dem Darm in den Gang desPancreas fwie im Munde in die Gänge der Speicheldrüsen) undin den gemeinschaftlichen Gallengang, so in die Lebergänge unddie Gallenblase. Unten schliefst sich das Epitlielium des Darmsan die umhergelegene Epidermis; eben so diese sich an das Epi-’ thelium der Gesclilechtstheile und Harnwerkzeuge, so dafs esüberall als ein Ganzes betrachtet werden kann. In allen die-sen Theilen hat es auch daher Meckel läugnen müssen, undich weifs nicht, wie er in seiner^ vergleichenden Anatomie da-mit durchkommen will.
Eine Schleimhaut müfste sich entweder als ein rauhes Zell-gewebe endigen, und das sehen wir nirgends, oder die Ober-fläche mufs sich verdichten und glätten, und dann ist dieseglatte Fläche das Epithelium. Ich werde darüber bei den Zot-ten des Darms noch mehr sagen müssen, und will hier nurnoch bemerken, dafs es sich' im Pflanzenreich im Grunde ebenso verhält, wie im Thierreich. Bei vielen Pflanzen können wirdie Epidermis von allen Theilen leicht trennen, selbst von denBlumenblättern; bei andern gelingt es durchaus nicht, allein dieglatte eigenthümliche Fläche läfst an ihrem Daseyn nicht zwei-feln : so im Innern der Blume, an den Geschlechtstheilen u. s. w-;selbst die beiden Flächen der Blätter haben die Epidermis nichtselten verschieden; allein nirgends fehlt sie.
II. 2 Ie Abth.
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