der Quantität, noch der Qualität nach ausgezeich-nete Flüssigkeit ab.
Anm. 1, Bei den Säugthieren sehen wir ebenfalls eineneinfachen Verlauf der Speiseröhre. Es ist ein einfacher muscu-löser Gang, dessen innerste Haut bei manchen z. B. bei denwalfischartigen Thieren, bei dem Pferde, vorzüglich aber beidem Biber sehr hart wirdj bei den walfischartigen Thieren istdie Speiseröhre zugleich sehr weit.
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Bei den Vögeln tritt immer eine untere, sehr häufig aucheine obere Erweiterung hinzu.
Diese, der Kropf (Ingluvies), hat einen doppelten Zweck.Der erste ist für die Erhaltung des Individuums selbst bestimmt,-und besteht darin, daTa das Futter in ihm erweicht und ge-schickt gemacht wird, im Magen verdaut zu werden. Bei denhühnerartigen Vögeln scheint diefs vorzüglich der Fall zu seyn,und Jens W. Neergaard (Vergleichende Anatomie und Phy-siologie der Verdauungswerkzeuge der Säugthiere und Vögel.Berlin 1806. 8- S. 168—1710 hat hierüber ein Paar interes-sante Versuche mitgetheilt, woraus sich ergab, dafs nach Weg-nahme des Kropfs die Hühner bei Brodkrumen gut fortkamen,hingegen bei hartem Futter abmagerten. — Eine sehr hübscheErfahtung hat mir Lichtenstein mitgetheilt. Ein Landmannhatte ihm nämlich eine Art, die Puter durch Wallnüsse zumästen, gerühmt, deren am ersten Tage eine, am folgendenzwei und sofort bis dreifsig gegeben würden, wo man wiedereben so zu einer hinabstiege. Lichtenstein wollte sich selbstdavon überzeugen, wie die in seiner Gegenwart ganz in denKropf gesteckten Nüsse sich veränderten, und fand, wie er einsolches Thier öffnen liefs, nur noch zwei Wallnüsse vor; diesewaren aber beide taub, und dagegen batte die Feuchtigkeitnichts vermocht, die andern davon durchdrungenen waren ge-platzt und verdaut. Der Kropf solcher Thiere wird natürlichaußerordentlich ausgedehnt} ich habe einen der Art auf demMuseum, den man kaum dafür halten sollte. — Die ungeheuer