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mie, und will nur einen Fall erwähnen, den B a i 11 i e (a. a. O.Fig. 2.) abbildet, da zugleich die Entstehung nachgewiesen wird.Ein Kirschkern war nämlich drei Tage am untern Ende desSchlundkopfs stecken geblieben; nach dessen Entfernung ver-hielt sich dort zuerst etwas, hemach immer mehr und mehrvon der genossenen Nahrung, bis endlich in dem Sack allesstecken blieb, und nichts mehr in die zusammengedrückte Spei-seröhre gelangte.
§. 386 .
Bei uns ist die Speiseröhre blos, was ihr Namesagt, ein Gang, die Nahrungsmittel aus .dem Schlund-kopf in den Magen zu führen. Sie ist auch daherbei dem Menschen von einem sehr einfachen Bau,nur dafs ihre Häute sämmtlich derber sind, als inden folgenden Theilen, die schon mehr verdauteStoffe führen. Aufser der Muskelhaut, die äufsereder Länge, und innere, der Queere nach laufendeFasern zeigt, besteht sie aus der eigenthümlichen,mit jener durch lockeres Zellgewebe verbundenenHaut (die auch Zellhaut, Gefäfshaut, drüsige,Schleimhaut, tunica propria s. nervea, s. vasculosa,s. glandulosa, s. mucosa genannt wird) und einerinnern Oberhaut (Epithelium, tunica intima, fälsch-lich auch hier villosa genannt), worüber mehr inder dritten Anmerkung,
Die Drüsen der mittleren Haut sind auch nurkleine rundliche, einfache Bälge (folliculi), welchedurch ihren Schleim die innere Oberfläche schützenund schlüpfriger machen, damit die Nahrungsmittelleichter hindurch gehen. Eben so sondern die Ar-terien hier wie überall eine wässerige, doch weder