Bewegung ist sehr einförmig, blos zum Schneideneingerichtet, aber sehr gesichert. Hier möchte ichdie starken'zweibäuchigen Muskeln auch blos zumOeffnen des Mundes bestimmt halten.
Bei den Nagethieren ist der Masseter beson-ders stark, mehr als der Schlafmuskel, und nochdurch einen eigenen von Meckel entdeckten Mus-kel verstärkt, welchen Cu vier (Lecons V. 290.Uebers. 3. S. 53.) mandibulo-maxillaris nennt, undder mit zwei Portionen vom Oberkiefer und Joch-bein entsteht, und sich an einen großen Theil desäufsem Zahnrandes des Unterkiefers befestigt. Me-ckel (a. a. O.) führt eine Verknöcherung an, die inder Sehne jenes Muskels liegt und vergleicht siemit der Kniescheibe; ich möchte sie jedoch ehermit der Verknöcherung vergleichen, welche die Seh-ne des langen Wadenbeinmuskels in der Rinne desWürfelbeins zeigt. Ich linde auch bei dem Meer-schweinchen dieselbe Art Verknöcherung in derSehne des Masseters, wo sie sich an den Knochenlegt. Der innere Flügelmuskel besteht auch auszwei Portionen, so dafs man verführt werden könnte,hier ebenfalls zwei Muskeln anzunehmen; der äus-sere Flügelmuskel ist klein. — Bei dem zweizeili-gen Ameisenfresser, dem der Masseter fehlt, ist je-ner Mandibulo-maxillaris vorhanden, jedoch natür-lich verhältnifsmäfsig sehr schwach.
Bei den Nagethieren besteht die Bewegung desKiefers theils im Heben desselben, vorzüglich aberdarin, ihn nach vorne und hinten zu ziehen; seit-
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