Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
50
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mficken die Pfeife nicht aus dem Munde legen und doch blen-dend weifte Zähne haben.

§ 377.

Wie unsere Zähne weder mit denen der Raub-thiere, noch mit denen der pflanzenfressenden Thiereiibereinstimmen, so sehen wir auch die Kraft, mitder sie von den Muskeln zur Verkleinerung'derSpeisen angewandt werden, auf einer Mittelstufestehen und das Kiefergelenk einen Mittelcharacterzeigen.

Bei den Raubthieren finden wir vorzüglich diegröfseren Beifsmuskeln außerordentlich verstärkt,so dafs der Schlafmuskel (temporalis) bei dem Ka-tzengeschlecht, bei der Hyäne und bei den Hundensich an den Seiten wie ein Kissen wölbt und beider GrÖfse des Kronenfortsatzes einen sehr starkenAnsatz findet, wie er sich zu einem solchen Mus-kel pafst; wahrscheinlich ist auch deswegen dieScheidewand zwischen ihm und der Augenhüle beidem Eisbären selbst zu einem Muskel geworden, beiandern sehnig, doch mehr oder weniger mit Mus-kelfasern versehen: Physiol. B. 2. Abth. I. S. 159.Auch der Masseter tritt sehr hervor, und fiir ihnist die äufsere Fläche des hintern Theils des Unter-kiefers ausgehült. Das Gelenk des letztem ist einsehr festes Charnier, so dafs der vordere und hin-tere Rand der Gelenkhole fast cylindrisch ist undden Gelenkfortsatz mehr oder weniger umfafst, undwohl gar bei einigen, wie bei dem Dachs, so sehr,dafs er nach der Maceration fest sitzen bleibt. Die