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2,2 (1828)
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Selbst Johannes v. Müller (Der Geschichte SchweizerischerEidgenossenschaften. V. B. 1. Lpz. 1808- 8- S. 248.) fröhnt demwundersüchtigen Zeitgeiste, oder ist leichtgläubig genug gewesen,urrt die Fabel von seinem gänzlichen Fasten nacbzuerzählen, ob-gleich Klaus ein kräftiger Mann war, voll Feuer sprach u. s. w.Von seiner Schwärmerei zeigt die Erzählung, dafs der Böse ihneinmal in einen Dornbusch geworfen habe, wovon Müllerschweigt. Haller wagt auch nicht unter den Beispielen vonerlogenem Fasten den Klaus aufzuzählen; allein wenn sich Mül-ler auf ihn zu berufen wagt, so hätte er auch dessen folgendeWorte anführen sollen: Homines quidem , qui cibo diu absti-

nuerunt, fere ad unum omnes melancliolici fuerunt, aut hysteri-cae, plerumque feminae et demum aliquae sensu pene omni de-stitutae, stupidae, lethargicae, demum stultae, aut a nervis de-structis insensiles. El. Phys. VI. 175-

Unter den vielen Fällen eines durch Krankheit erzwunge-nen Fastens nenne ich nur zwei: J, Ge. Häfsle Krankenge-

schichte der Anna Maria Zettlerin, welche zehn Jahre ohneSpeis und Trank lebte, deren Leichenöffnung. Dillingen 1780. 8*Der Magen war inwendig voll Verhärtungen.

Florus Jac. Voltelen Diatribe septennis apositiae histo-riam exhibens. L. B. 1778- 8- tabb. Diese Kranke genofs et-was Branntwein, afs Zucker, und trank ziemlich viel Thee.Der Magen war eng, seine Häute waren verdickt, und im dik-ken Darm fanden sich drei Stricturen.

§. 365 .

Es leben wohl alle Thiere ohne Ausnahme vonorganischer Substanz.

Von den Infusionsthieren vermögen wir daszwar nicht gradezu zu beweisen, doch bilden siesich nur aus organischer Substanz und ihr Aufent-halt in einem Wasser voll organischer Substanz läfstsehr wohl vermuthen, dafs sie dergleichen mit dem