Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
10
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zwanzig; ein anderer (in den Hundstagen) einund-zwanzig; ein Geyer ebenfalls einundzwanzig; eineRohrweihe und ein Fischadler achtzehn Tage.

Unter den Hunden (S. 94.), womit er Versu-che anstellte, lebten einige vierunddreifsig und sechs-unddreifsig Tage ohne zu essen und zu trinken; einkleiner Hund in den heifsesten Sommertagen fünf-undzwanzig Tage. Eine Zibethkatze (Viverra Zibe-tha) lebte zehn, und eine grofse wilde Katze zwan-zig Tage. Eine Gazelle zwanzig Tage. Ein Lachsim Winter einen ganzen Monat. Haus- und Feld-mäuse hingegen können den Hunger wenig ertra-gen, und in vielen Versuchen, die Re di anstellte,lebten sie nie drei volle Tage ohne Nahrung. Ichhabe zufällig diefs ebenfalls beobachtet.

Ein Seehund lebte aufser dem Wasser und ohneNahrung vier Wochen: F. Re di Esperienze intor-no alla generazione degli Insetti. Firenze 1688. 4.p» 155. < :

Mantell (Transact, of the Linn. Soc. Vol. XI.p. 419.) erzählt einen Fall von einem Schweine, dasdurch den Einsturz eines Kalkfelsens hundert undsechzig Tage lang in seinem Stalle eingeschlossenblieb, wo nach seiner Aussage weder Futter nochWasser (?) vorhanden war, und das von den Wän-den Kalk abgenagt und sie beleckt hatte, wie dieGlätte derselben und jdie kalkigen Excremente be-wiesen. Es war, wie es verschüttet ward, fett undhatte ungefähr 160 Pfund gewogen; wie es ausge-