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graben ward, war es äufserst mager und schwachund wog nur vierzig Pfund.
Herrn. Joseph Lucas (Experimenta circa fa-mem. Bonn 1824. 8.) hat mehrere Versuche, be-sonders an kleineren Thieren, als Meerschweinchenund Eichhörnchen, angestellt, die dem Hunger balderlagen.
Anm. Die Geschichten von lebenden Thieren, mehren-theils Kröten, zuweilen Holzböcken und Würmern, welche mHolz und Stein eingeschlossen gefunden worden, sind nicht sel-ten , und erlauben gröfstentheils keinen billigen Zweifel» Dashohe Alter indessen, das man solchen Thieren zuschreibt,möchte weniger erweisbar seyn, denn wenn z. B. eine Kröte ineiner hundertjährigen Eiche eingeschlossen gefunden wird, sofolgt daraus doch nicht, dafs sie hundert Jahre alt seyn mufs,denn der Stamm bedurfte schon einer ziemlichen Dicke, umeine Kröte beherbergen zu können j wahrscheinlich war in demStamm unten eine Hole, in welche sich die Kröte, die unterder Erde hinaufkroch, eindrängte, aus der sie nicht wieder her-auskonnte, und wo sich allmälig die Wand schlofs; denn voneinem dahinein gerathenen Ey der Kröte kann natürlich nichtdie Rede seyn, da ihre Jungen (die sogenannten Kaulquappen)im Wasser leben. Auf eine ähnliche Art kann eine Kröte meine Steinhöle gelangen, die hernach durch Sinter geschlossenwird, denn dafs sie sich keine Höle in dem Steine oder Holzemachen kann, versteht sich von selbst. Die Thiere selbst wa-ren dort in einer Art Asphyxie und zeigten auch gewöhnlichsehr geringe Zeichen des Lebens, welche bald an der freienLuft gänzlich aufhörten.
Mehrere solcher Beobachtungen sind in Reufs Repert.Comment. T. 1. Zoologia p. 491 und 492. verzeichnet. Vergl.Gott. Anz. 1796. St. 43. S. 426 — 28- wo von drei Kröten er-zählt wird, die in einem Steinbruch bei Kassel in einer ellipti-