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2,2 (1828)
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dl« Hungersnoth auf seinem Schiffe «ehr umständlich; und nochgenauer und gräfslicher sind die Erzählungen der nach Frank-reich bestimmten, schiffbrüchig gewordenen Siamischen Gesand-ten: Allgem. Historie der Reisen zu Wasser und zu Lande.

Th. X. S. 220 233- und J. B. Heinrich Savary's undAlex. Correards: Schiffbruch der Fregatte Medusa auf. ihrerFahrt nach dem Senegal im Jahre 1816- A. d. Fr. Lpz. 1818- 8-Was der Hunger aber unter einem ganzen Volke zu bewirkenvermag, das zeigt die schreckliche Hungersnoth irt Aegypten imJahre 12001201, in der viele tausend Menschen von ihrenMitbürgern getödtet und gefressen Wurden, so dafs zuletzt eineLiebhaberei daraus ward, wie ein glaubwürdiger, Augenzeugeausführlich erzählt: Relation de lEgypte, par Abd. Allatif,

Medecin Arabe de Bagdad. Trad. par Silvestre de Sacy. Paris1810. 4. p. 360 369. !9S

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§. 362 .

Der Durst (Sitis) äußert sich vorzüglich alseine unangenehme Trockenheit in der Mundhöle,worauf auch die Ausdrucke von einer lechzenden,von einer an dem Gaumen klebenden Zunge hin-weisen. Er entsteht vorzüglich, wenn es dem Kör-per an Flüssigkeiten fehlt, Z. B. in einem entzünd-lichen Zustande; oder wenn ihm dieselben zu raschentzogen werden, wie bei der Harnruhr, oder durchdie Ausdünstung bei grofser Hitze, oder wenn sie,statt gehörig im Körper Yertheiit zu werdan, sichbei Wassersüchten in das Zellgewebe oder in diegrofsen Holen verlieren. Viele Menschen habenhäufig Durst, welches wohl auf rascherem Wechselder Stoffe, und daher leicht entstehender Trocken-heit beruht; bei andern ist die Empfindung selte-ner, und vieles darin hängt von der Angewöhnung ab.

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