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Sammlung, bald mit den anderen in Verhältnifs zusehen.
Zu §. 63.
Durch des trefflichen Olfers Güte hat dasAnatomische Museum zwei Schedel von wilden Bra-silianern, und zwar vom Puris-Stamm erhalten,von denen ich gleichfalls anderswo ausführlich han-deln werde. Es sind ein Paar sehr alte Schedel,wo die Zähne ausgefallen und die Zahnzellen ver-schlossen, dessen ungeachtet aber die mehrstenNäthe des Schedels erhalten sind. Doch kommtdiefs auch zuweilen bei unseren Greisen vor.
Die Schedel unterscheiden sich übrigens vonallen, die ich kenne, und stehen zwischen deneuropäischen und mongolischen - Schedein in derMitte. Die Glabella ist breit, vorzüglich breit sinddie Jochbogen, diese aber minder stark als z. B. beiden Kalmücken, und die Breite des Theils vomOberkiefer, welcher die Zähne enthält, sehr vielgeringer. Daher kommt es auch wohl, dafs in bei-den Schedein ein Vorderzahn nicht hervorgetreten,sondern im Oberkiefer zurückgeblieben ist. Wärediese Schmalheit des Oberkiefers gegen die grofseBreite des Jochbogens beständig, so gäbe sie einensehr leichten Character.
Zu §. 64. Anm. 2.
Der Herr Baron von Schlotheim hat mirunter dem fiten März d. J. folgende interessanteNachrichten mitzutheilen die Güte gehabt. „Vorkurzem habe ich wieder Nashornknochen, nebst