Viertes Buch.
Zoonomie.
§• 207 .
Die Zoonomie betrachtet das Leben über-haupt in seinen allgemeinsten Erscheinungen, undsucht dio dasselbe begründenden, so wie die haupt-sächlichsten dasselbe verändernden Momente bis zuseinem letzten Aufhciren zusammenzustellen.
Anm. 1. Eigentlich ist'die Zoonomie die Lehre Tonden Gesetzen des Lebens, und alles oben (im §.) Ange-gebene bezweckt auch ihre Auffindung und Feststellung, jaManches darin verdient schon so angesehen zu werden. DasGanze kann aber noch nicht dafür gegeben Werden, und eshätte ein anderer Ausdruck gewählt werden müssen, wennnicht auf die Zoonomie hingearbeitet würde, deren Fragmentejetzt nur geliefert werden. Der von andern Schriftstellern ge-wählte Ausdruck Biologie umfafst zu viel, besonders seitTreviranus sein grofses Werk unter dem Namen gege-ben hat.
Anm. 2- Gerne hätte ich in diesem Buche auch das psy-chische Leben abgehandelt, allein so oft ich es versucht habe,wollte es doch nicht gehen, und ich mufs es für das nächsteBuch lassen.
An in. 3. Die Litteratur der Zoonomie ist sehr reich undenthält nicht wenige vortreffliche Schriften, doch habe ich de-ren schon manche z. B. von Barthez, Darwin, Trevira-nus, Nysten, Prochaska u. A, früher genannt, und werdeandere in den verschiedenen Abschnitten dieses Buchs nennen.Hier sind aufzuführen: