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blick S. 290 tlieils aus milchsaurem Natrum, thcils aus einerinnig damit verbundenen tliierischen Materie, welche durch denGerbestoff abge^eliieden werden kann. — Es zeigt sich alsein röthlich-braunes Extract von gewürzhaftem Geruch, vonstarkem und angenehmen Geschmack, und findet sich im Fleischdes Rindes und wahrscheinlich auch anderer erwachsenenTliiere, deren Fleisch dunkel und saftig ist; ferner in geringerMenge im Gehirn, im Blut, auch in den Austern, selbst in denFilzen und im Chenopodium Vulvaria. Von ihm soll der kräf-tige Geschmack und Geruch der Rindsbrühe abhängen, wäh-rend es sich in der Brühe von Kalbfleisch und Hühnern garnicht findet. Von seiner Entwicklung soll auch der kräftigeGeschmack des gerösteten und gebratenen Fleisches abhängen.In der Fleischbrühe verhält es sich zur Gallerte ungefähr wieeins zu sieben. Vergl. Thenard Cliimie Ed. 2. T. 3- p. 6S7-Dict. de Me'd. T. 38* p. 3S1-
Dritter Abschnitt.
Von den-ällgemeinon zusammengesetzten Theilen.
§• 156 .
Allgemein verbreitete Theile, deren Zusammen-setzung hier zu betrachten ist, sind das Blut, die.Lymphe, die häutigen, die hornartigenTheile, die Knorpel, die Knochen, die Arte-rienfasern, die Muskeln,"die Nerven.
Anm. Sehr wenige dieser Theile sind bei dem Menschenund bei den Thieren hinsichtlich ihrer Zusammensetzung ver-glichen , wie im Folgenden gezeigt ist.