Anm. 2- Der unförmliche Stoff bei Au te n r ie th (PhysichS. 60 oder der Breistoff bei Procliaska (Physiol. S. 19-)schein!, mir von dem Schleim- oder Zellstoff nicht verschieden,denn ich kenne keinen allgemeinen Stoff aller Theile als die-sen. Jene Annahme der Schriftsteller rührt vielleicht davonher, dafs sie den noch formlosen, von dem geformten Schleim-sioff als verschieden ansahen.
Anm, 3* Manche Schriftsteller haben sich mehrere Theile,ja wohl den ganzen Körper als allein aus Gelafsen bestehendgedacht, welches s< hon Albinus auf das gründlichste wider-legt hat. Höchst auffallend ist es daher, in dem Prodromevon Mascagni fast alles als aus einsaugenden Gefalsen zu-sammengesetzt, beschrieben zu finden, so dafs der, AusdruckSchlcimstoff oder Zellstoff bei ihm gar nicht vorkommt.
Erster Abschnitt.
\’on den einfachen festen Th eilen.
§. 68 .
Einfache feste Theile des menschlichen Körperssind das Zellgewebe, das Horngewebe, dasKnorpelgewebe, das Kno ch engeweh e, dieSehnenfaser, die G efäfsfaser, die Muskel-faser, die Nervenfaser.
Anm. 1. Der Ausdruck partes similares ist nichtgleichbedeutend mit partes simplices, wovon hier gespro-chen wird. Zu jenen gcdiüreu alle Tlieile, die an mehrerenStellen im Körper Vorkommen, z, C. Gef«ilse, sie mögen ein-fach seyn oder nicht.
Anm. 2* Bichat führt zweiuudzwanzig Systeme auf,doch ist seine Eintheiiung mehr physiologisch als anatomisch,