erkundigt man sich aber näher, so haben sich diese Leute viel-leicht an das Saufen gewöhnt, aber der Branntwein hat sie im-mer berauscht, er ist ihnen immer nachtheilig geblieben; odersie haben ihn vielleicht früher in grofser Menge vertragen, abermit dem Alter hat sich ihre Natur geändert, und nun vertragensie ihn nicht.
H. Dutrochet Nouvelle thdorie de l’habitude et des sym-patliies. Paris 1810,- 8.
Vierter Abschnitt.
Vom Aufhören des Lebens.
§• 239 .
Ein jeder Organismus trägt schon in sich selbstden Keim det Zerstörung, indem alle seine Organedurch ihr Wirken selbst nach und nach unbrauch-bar werden. Der Einflufs des Belebenden wird ge-ringer, das zu Belebende wird unempfindlicher, undso wirkt alles wechselseitig zum Nachtheil. Indemz. B. die Nerven die Ern ähr ungs organe nicht gehö-rig unterstützen, werden die Nahrungsstoffe mindergut bereitet, die den Nerven also nicht genügen;diese Uebel nehmen immer zu, werden allgemeiner,bis endlich das Ganze stockt. Es würde diefs nochschneller geschehen, wenn nicht während der Zeitder Abnahme alle Functionen des Lebens langsamervor sich gingen, so dafs der Aufwand an Kraft ge-ringer ist, der Ersatz also ebenfalls minder grofsseyn darf.