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Die höhere geistige Kraft geht den Thieren ab (§. 25—35.),die niederen Seelenkräfle aber finden wir bei ihnen in vielfa-chen Abstufungen und Verbindungen, worüber im nächsten Buchdas Notlüge beigebracht ist.
Zweiter Abschnitt.
Von der Quelle des Lebens überhaupt.
§• 221 .
Wenn wir die Ursache des Lebens zu erfor-schen streben, so werden unsere Schritte bald vonallen Seiten gehemmt, und unsere Wifsbegierde ge-winnt nicht die gewünschte Befriedigung. Diefs istdie allgemein geführte Klage. Allein wir dürfen unsnicht verhehlen, dafs wir hier eigentlich grade soweit kommen, als anderswo, und dafs überall wiehier der Schlufsstein fehlt. Könnten wir hier, oderirgendwo zur vollen Einsicht kommen, so hättenwir sie zugleich über Alles in der ganzen Natur.
Anm. Man überblicke die ganze Physiologie oder Patho-logie, die Physik, Chemie u. s. w. und man wird finden, dafs esüberall Dasselbe ist. Ueberall bemühen wir uns den Schleierder Wahrheit zu heben, allein wir kommen nur kaum zu sei-ner Berührung. Ware er von den Chemikern, von den Physi-kern auch nur etwas gelüftet, was könnte uns hindern, gleich-falls das Licht zu erblicken?
§. 222 .
Sehr Viele haben die Lebensursache rein che-misch genommen, und bald einen bald mehrereStoffe als solche betrachtet. So haben Einige den