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Dritter Abschnitt.
Van den verschiedenen Zuständen des Lebens undderen Ursachen.
§. 229.
Ein vollkommener Einklang in der grofsesten Aus-bildung des Geistigen und des Physischen stellt dasIdeal eines menschlichen Organismus dar, wie ersich vielleicht nie in der Wirklichkeit fand. Schoneine grofse Ausbildung von beiden Seiten zugleichist eine Seltenheit,' mehrentheils ist der Geist oderder Körper vorzugsweise ausgebildet,' oft sind siebeide vernachläfsigt.
Anm. Man hat daher die Menschen in die vier Klassengebracht: Viel Geist und viel Körper; viel Geist und wenig
Körper; viel Körper und wenig Geist; wenig Geist und wenigKörper.
§. 230.
Gesundheit (Sanitas) nennen wir denjenigenZustand des Organismus, wo die Geschäfte (Fun-ctionen) desselben mit Wohlbefinden (Eupho-ria), d. h. mit einem Gefühl von Leichtigkeit undKraft, von Statten gehen. Hier ist kein Theil demandern durch zu grofse oder zu geringe Energiehindernd und alle Bildungsprocesse gehen ihren ru-higen Gang.
Anm. 1. Diefs ist die eigentliche oder vollkommene Ge-sundheit, deren Genufs eine beglückende Heiterkeit giebt. Wirdehnen indessen den Begriff aus, und nennen einen Jeden ge-sund, der zwar grade nicht jenes rege Wohlbefinden, aber dochnoch kein Uebelbefinden hat. Die Form mancher, vorziigliah