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1 (1821)
Entstehung
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Bluts in den Gefäfsen der Wange wird wohl Nie-mand im Ernst vertheidigen.

Wenn man auch daher sehr gutmiithig den Toddes Plenkens vor dem des Kopf-Abschlagens durchdas Richtbeil oder das Schwert empfohlen hat, soist damit durchaus nichts gewonnen, denn in denvon Ure' und Jeffray an dem Leichnam einesMörders, der eine Stunde am Galgen gehangenhatte, angesteliten Versuchen, waren noch stärkereMuskelbewegungen, als sie je bei Geköpften beob-achtet sind. Dergleichen werden auch durch keineTodesart unmöglich gemacht werden, sobald frühgenug der galvanische Reiz angewandt wird. Ichhabe irgendwo gelesen oder gehört, dafs bei einemAal alle Muskelbewegungen vernichtet würden, wennman seinen Kopf mit grofser Gewalt gegen einenStein schlüge; ich habe diefs ein Parrmal versucht,allein die Muskeln zuckten nachher, wie sie essonst thun.

Bei der Lehre von der Einsaugung der einsau-genden Gefäfse, wird der nach dem Tode nochstatt findend«-a Anfüllung derselben ausführlich ge-dacht werden, es ist diefs gewifs so wenig einlebendes Einsaugen, als es ein lebendiges Aushau-chen ist, vermöge dessen sich Wasseransammlungenin den Hirnhölen u. s. w. bilden.

Bei älteren Schriftstellern herrschte sonst derWahnglaube, dafs an den menschlichen Leichender Bart und die Nägel fortwüchsen, und dafs dieseeinigen Anschein davon geben, ist leicht begreiflich,

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