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1 (1821)
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da die bedeckende Haut einsclirnmpft, jene Theilealso mehr und mehr entblöfst werden. Allein dasist kein Wachsen. Dazu gehört das Leben desOrganismus, denn in det Zwiebel des Haars sindNerven und Gefäfse zu seiner Fortbildung und Er-nährung thätig, und so wie sie zu wirken aufhö-ren, stirbt das Haar schon in dem lebenden Orga-nismus und fällt aus; das Wachsen der Nägel aberist noch bedingter, und ihre Reproduction daherschwieriger. Wie sollen nun diese Theile nach demTode ohne Nerven und Gefäfse fortwachsen? Manhilft sich mit einem Wort, und sagt, sie vegetiren,allein ist das ohne Leben? Sagte man, diese Theileverlängerten sich nach dem Tode durch die Feuch-tigkeit, so wäre wenigstens ein Sinn darin, alleines wäre doch falsch, denn die Hornsubstanz dehntsich nach dem Tode nicht aus. Wer will auchdergleichen gesehen haben? Frauenzimmer undAltgläubige, denen leicht ein Bart zu lang scheint.Nie hat ein Arzt oder Naturforscher dergleichenbemerkt, denn des Paretrs Beispiel führt man jetztwohl in einer solchen Sache umsonst an. Wie vieleMumien sind untersucht, wie viele Leichen werdenjährlich zergliedert, und nie bemerkt man eine sol-che Verlängerung.

Anm. Dafs G. H. Schubert (Ahndungen einer allgemei-nen Geschichte des Lebens. Lpz. 1806, 7- 2. B. 1. S. C3-) dasWachsthum der Haare nach dem Tode annimmt, kann wohl

Niemand befremden,Wunderglauben kennt,thail der Wissenschaft

der seinen Han» zur Mystik und zumwodurch er sein Talent nicht zum Vor-anwendot. Durch ihn ist auch wahr-