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aber zu rechtfertigen ist es nöthig, die Schwalben zu kennen,welche ein viel zäheres Leben haben, als die übrigen Vögel.Sehr unterrichtend ist die Diss. von J. Gottl. LeidenfrostDe lethargo Hirundinis. Duisb. 175S- 4-
Arm. 2- Von sehr vielen Amphibien, z. B. Schildkröten,Eidechsen, Schlangen, Salamandern und Fröschen kennt mandie Wiutererstarrung. Vom Krokodil läugnet sie C. Robin(Reisen nach dem Innern von Louisiana u. s. w. A. d.Fr. Berl.1808 , 9- 8. 3 1b S. 173-), allein wenn er sie in südlicherenGegenden nicht beobachtet hat, so beweiset das nichts. Tie-demann schrieb mir vor zwei Jahren, dafs er einen jungenKrokodil (Crocodilus Lucius) bei sich in Heidelberg in der Win-tererstarrung habe. — Wunderbar ist freilich was Humboldt(Reise 3- S. 32S-) von einer S o mm er ers t ar r un g der Kroko-dile sagt, allein Sonnerat (Reise nach Ostindien und China2- B. S. 115.) erzählt etwas Aehnliches sogar von einem Säug-thiere, vom Tandrec, Erinaceus ecandatus, in Madagascar, dafser sich nämlich in die Erde grabe und drei Monate des Jahresverschlafe,
Uebrigens sind die Amphibien ebenfalls nicht zu jener Er-starrung nothwendig gezwungen; den Proteus, die Wassersala-mänder, Frösche und Kröten habe ich den Winter sehr leichttnunter erhalten können; die Eidechsen (Lacerta viridis undagilis) bleiben auch wohl ohne Erstarrung, sind aber doch vielmatter und schläfriger; wahrscheinlich befinden sich jene besser,weil sie im Wasser sind, und dadurch mehr belebt werden,als jene im Trockenen, wenn sie . beide ohne Nahrungbleiben.
Uebrigens kommen in dieser Klasse die stärksten Beispielevon Asphyxie vor, wenn wir die Fälle hieher rechnen wollen,wo Kröten in. Steinen eiugeschlossen lebten.
Anm. 3. Bei den Fischen ist das Erstarren im Wintersehr häufig, theils bei denen, die im süfsen Wasser leben,vergl. §• 182. wo.ich Beispiele darüber von Buniva, Pallasund Bell angeführt habe, so wie auch das, was Otto. Fabri-